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Deutschlandpokal geht an Bremen, Niedersachsen Zweiter

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Das war wieder ein Deutschlandpokal, wie ihn sich die besten Jugendprellballer Deutschlands vorgestellt und gewünscht haben. Stimmung, Spaß und tolle Spiele, nur am Ende reichte es nicht ganz für die Niedersächsische Auswahl. Dennoch waren alle sehr zufrieden und bedankten sich zigfach für die tolle Ausrichtung beim VfL Kutenholz. Die schöne und große Geestlandhalle in Fredenbeck war am vergangenen Wochenende Austragungsort für den Deutschlandpokal für Jugendauswahlmannschaften im Prellball. Neun Bundesturnverbände nahmen daran teil und es kam, wie erwartet zum Duell: Bremen gegen Niedersachsen. Nach der Hinrunde am Samstag hatten am Ende beide Verbände drei Teams in den Endspielen.

Es begann mit der weiblichen C-Jugend. Hier standen sich diese Verbände im Endspiel gegenüber. Am Samstag konnten die Niedersachsen noch in der Gruppenphase mit 36:33 gewinnen und auch diesmal lagen sie zur Halbzeit in Front. Doch in den zweiten 10 Minuten spielten die Bremer besser und gewannen etwas glücklich mit 31:30. Hier spielten vom MTV Wohnste Samira Schieck und Katharina Rann ständig in der Stammformation und Julina Ehlert, kam als Einwechselspielerin gelegentlich zum Einsatz. Weiterhin wurden Kaya Schwarz, sowie zwei Sottrumerinnen an den Turnverband Baden „ausgeliehen“. Bei der männlichen C-Jugend war man sich im Vorfeld darüber bewusst, dass hier andere Verbände in diesem Jahr wohl stärker sind. Dennoch spielten die Jungs eine tolle Gruppenphase und belegten mit 5:1 Punkten, nur aufgrund des schlechteren Ballverhältnisses den 2.Platz hinter Schwaben, aber noch vor Bremen. Immer dabei vom MTV Wohnste: Tjark Ole Meyer, der auf der Angriffsposition eingesetzt wurde. Am Sonntag gelang dann auch im Kreuzspiel gegen Westfalen ein deutliches 40:23. Das Halbfinale gegen Baden verloren sie jedoch am Ende verdient mit 28:37 und auch das kleine Finale ging mit 30:36 an den Gegner aus Schwaben. Die Bremer unterlagen im Finale Baden, holten damit aber zwei Punkte mehr als der NTB für die Gesamtwertung.

Somit musste möglichst die Auswahl der weiblichen A-Jugend den Titel in ihrer Klasse holen, damit der NTB noch eine Chance auf den Gesamtsieg hatte. Immerhin standen sie auch im Finale und dass nach einer eher durchwachsenen Hinrunde. Aber hier warteten wieder die Bremerinnen, die zuvor alles in Grund und Boden spielten und auch am Samstag das Gruppenspiel deutlich mit 37:22 gewannen. In der Landesauswahl standen neben drei Sottrumerinnen, Vanessa Rosenau und Lycka Schwarz vom TuS Klein Meckelsen, sowie Victoria Ehlert und Fabyenne Renk vom MTV. Suchte Trainerin Thea Heppner-Wiese in der Hinrunde noch nach der stärksten Formation, fand sie diese wohl im Halbfinale gegen Berlin. Hier spielten Vanessa, Victoria und Fabyenne mit einer Spielerin aus Sottrum die 2.Halbzeit nahezu perfekt und gewannen nach 14:16 zur Halbzeit noch deutlich mit 31:24. Mit dieser Euphorie lagen sie zur Halbzeit im Endspiel gegen Bremen überraschenderweise knapp in Führung. Danach jedoch zeigte sich die Überlegenheit des Gegners und sie drehten die Partie noch zum 34:29. Damit war keine Chance mehr auf den Gesamtsieg, obwohl die männliche A-Jugend unter Trainer Peter Flamme das Endspiel gegen Schwaben deutlich mit 33:22 gewann.

Die Bremer hatten damit 27 Punkte, Niedersachsen 26 und die Schwaben kamen auf 23 Punkte. Somit gibt es für´s nächste Jahr ein neues Ziel: Der Pott muss wieder zurück nach Niedersachsen. Nur, wo und ob er dann stattfindet, steht wieder einmal noch nicht fest. Es ist einfach schwierig, solch eine Großveranstaltung auszurichten. Die Kutenholzer jedenfalls haben es in der kurzen Zeit hervorragend hinbekommen und etwas Hoffnung gibt es doch schon für 2017: Freiburg am Bodensee hat wohl Interesse. Man muss nur noch einige Formalitäten mit der Stadt klären. Im Sinne der Deutschen Prellballjugend, bleibt zu hoffen, dass es klappt.

Am Ende der Veranstaltung in Fredenbeck erreichte Katharina Rann vom MTV Wohnste noch eine besondere Überraschung: Die ehemalige Harsefelderin, wurde ins Dream Team der weiblichen C-Jugend auf Ihrer Mittelposition gewählt. Diese Nominierung kommt einer Nationalmannschaft gleich. Aus Wohnster Sicht also ein rundum gelungenes Wochenende, womit nun alle zufrieden in die Sommerpause gehen können.

alt
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 19. Juli 2016 um 07:54 Uhr  

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