Am vergangenen Samstag fand in Sittensen der 2. Spieltag der Frauen Bundesliga-
Nord statt. Gleichzeitig wurde damit die Hinrunde beendet und die inoffizielle Herbstmeisterschaft
gekürt. Diesen Titel holten sich die Damen des SV Werder Bremen. Die einzige Mannschaft die
verlustpunktfrei blieb und in dieser Verfassung wohl auch in der Rückrunde schwer zu schlagen sein
wird.

Alle drei Wohnster Teams im Mittelfeld

Während für einige Erwachsene die Prellball-Saison erst anfängt, haben die
Jugendlichen schon am vergangenen Sonntag ihren 3. Spieltag absolviert. Dieser fand in Dissen
(Ausrichter: Aschen Strang) statt und dafür mussten die drei Wohnster Teams schon mal um 7.00 Uhr
abfahrbereit sein.

9 Wohnster Jugend-Prellballer und 3 Trainer am Erfolg maßgeblich beteiligt

Den Abschluss einer jeden Prellballsaison und Höhepunkt für alle Jugendlichen bildet alljährlich der Deutschlandpokal für Auswahlmannschaften. So auch am letzten Wochenende, als dieser in Sottrum stattfand. Dieser fand nun zum 36 .Mal statt und der TV Sottrum richtete diese Veranstaltung nun schon zum 4. Mal aus. Und nach 1989 und 2015 sollte nun der 3. Titel für den Niedersächsischen Turnerbund an der Wieste erzielt werden.

Traditionell am 1.Mai findet seit Jahren der letzte Spieltag der sogenannten
Mettwurstrunde in Wohnste statt. Diese Prellball-Liga ist eine Hobbyrunde im Bezirk Lüneburg, wo es
keinen Auf- und Absteiger am Ende der Saison gibt. Jedoch wird die Siegprämie, eine fast 3 Meter
lange Mettwurst, gemeinschaftlich verzehrt. Und dieser letzte Spieltag findet schon seit über 20
Jahren in Wohnste statt, wo ein paar fleißige Spielerfrauen Jahr für Jahr, für einen reichlich
gedeckten Tisch sorgen.

Leider nur Platz fünf bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende fanden nun auch die Deutschen Meisterschaften der Senioren im Prellball statt. Die Spiele richtete der TV Berkenbaum im benachbarten Kierspe (Sauerland) aus, die eine Sporthalle zur Verfügung stellen können, bei der man auf 5 Spielfeldern gleichzeitig spielen kann. Das hatte den Vorteil, dass man noch nicht am Freitag starten musste, so wie in den Jahren zuvor.

Für den einzigen Wohnster Vertreter, den Frauen 40, begann es dennoch bereits am Samstag um 8.30 Uhr. Nicht nur, dass es recht früh war, sondern auch der 1. Gegner hatte es in sich. Die Damen aus Itzehoe standen ihnen gegenüber. Sie waren nicht nur Norddeutscher Meister, sondern auch Titelverteidiger und hoher Favorit in diesem Jahr. Wenngleich die Wohnsterinnen das Spiel lange offen halten konnten, gab es dennoch eine 30:36 Niederlage. Ärgerlicher war danach die Niederlage gegen den ewigen Konkurrenten aus Hannover. Diese hatten sich im Laufe der Saison verstärkt und das sollte sich auszahlen. Mit 34:38 gewannen die Gegnerinnen aus der Landeshauptstadt.

Nun wurde es schon enger, wollte man die Vorrunde überstehen und damit am nächsten Tag noch mitmischen. Denn von den fünf teilnehmenden Teams schied eine Mannschaft aus und die anderen standen somit im Halbfinale.

Es folgte der Gastgeber Berkenbaum. Hier startete der MTV etwas unglücklich und sie lagen mit 18:21 zur Halbzeit hinten. Doch dann ging ein Ruck durch das Team und sie drehten den Spieß um und gewannen noch mit 38:35. Nun benötigten sie noch einen Punkt zum sicheren Weiterkommen und das nächste Spiel wurde live im Internet auf "Sportdeutschland TV" gesendet. So hatten auch die Wohnster Prellballfans die Möglichkeit es von zu Hause zu verfolgen. Nervös machte das die Damen aber nicht. Denn gegen Gadderbaum (Bielefeld), die bis dahin nur gegen Itzehoe verloren hatten, galt man eher als Außenseiter. Doch hochmotiviert stand es zur Halbzeit 15:15. Drei Minuten vor Schluss führte Wohnste gar mit 28:25, ehe eine unglückliche Linienentscheidung das Spiel kippte. Gadderbaum kam heran, glich aus und mit dem Abpfiff gelang das 31:30 für den Gegner. Bei einem Wohnster Sieg wären sie aufgrund des direkten Duells sogar zweiter geworden, so aber mussten sie auf Hannover hoffen, dass sie im letzten Spiel der Vorrunde auch gegen Berkenbaum gewinnen würden.

Das passierte aber leider nicht und somit waren diese drei Teams punktgleich auf Platz drei bis fünf und im Duell: Jeder gegen jeden, sollte ein Team ausscheiden. Diesmal gewann Hannover deutlich gegen Berkenbaum, aber Wohnste verlor leider beide Partien und durfte daher nicht mehr in die Entscheidung eingreifen. Sonja Schnackenberg, Sonja Langner, Claudia Dohnalek und Christina Saft, mit ihrem Betreuer Olaf Rathjen, blieben natürlich dennoch das Wochenende dort und verfolgten die Meisterschaften zu Ende und hatten nun auch Zeit, sich bei den Männern 30 bis 60 einige Spiele anzuschauen.

Bei den Damen holte am Ende der Titelverteidiger aus Itzehoe erneut den Titel im Endspiel gegen Gadderbaum und etwas überraschend der TV Berkenbaum die Bronzemedaille gegen Hannover.